Durch die steigenden Anforderungen in der Industrie, einerseits in Hinblick auf höhere Qualitätsansprüche, andererseits aber eine Minimierung der dafür erforderlichen Durchlaufzeiten von mechanischen Baugruppen durch die einzelnen Prüfstände, bekommen akustische Prüfverfahren zur Qualitätssicherung eine immer stärkere Bedeutung.

Durch Einsatz solcher akustischen Prüfverfahren ergibt sich die Möglichkeit, die Fehlerraten zu minimieren und damit bereits zu diesem Zeitpunkt Imageschäden und Folgekosten zu vermeiden. Daraus resultiert im Anwendungsbereich Akustik der Trend weg von der subjektiven Geräuschprüfung aufgebaut auf Erfahrungswerten hin zu objektiv und automatisch arbeitenden Prüfständen in der Fertigungsendkontrolle.

Gerade im Beereich der Fertigungsendkontrolle von Bauteilen werden zum Beispiel in der Automobilindustrie aufgrund des Betriebes im 3- oder sogar 4- Schichteinsatz an alle Komponenten der Meßsysteme sehr hohe Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und der resultierenden Ergebnisse gestellt. Basierend auf dem Echtzeit-Analysesystem PULSE besteht die Möglichkeit eine Vielzahl von Anwendungen in dem Feld der Qualitätskontrolle abzudecken. In der Automobilindustrie ist ein Anwendungsbereich von Getriebeanalysen mit Bestimmung der fehlerhaften Zahnräder einzelner Eingriffe oder Lagerfehler bis zu Kalttestprüfständen von Benzin- und Dieselmotoren mit vollständiger akustischer Analyse der einzelnen Komponenten( Zahnräder des Kettentriebs, Kurbelwelle, Nockenwelle, Ausgleichswelle, HVA- Elemente hydraulischer Kettenspanner, .....) gegeben. Ein weiterer immer mehr an Bedeutung gewinnender QC- Bereich ist die akustische Rissprüfung, zum Beispiel bei Sinter- und Gussteilen oder Computermonitoren.

Insbesondere im Bereich der Risserkennung von diversen Bauteilen stellt diese Akustikanalyse ein sehr effizientes Werkzeug dar, um auch noch so kleine Mängel ohne großen Aufwand detektieren und somit fehlerhafte Teile herausfiltern zu können.

Die Offenheit des Analysesystems in Hinblick auf Integration( OLE, TCPIP, Profibus) in bestehende Produktionslinien ermöglicht die einfache und schnelle Einbindung des Systems. Die Erfassung des Signals kann durch Luftschall über Mikrofon, Körperschall über einen konventionellen Beschleunigungssensor oder auch über einen berührungslosen Laseraufnehmer je nach Anwendungszweck erfolgen.

Durch den Einsatz dieser Analyseverfahren basierend auf Akustik- und Vibrationsauswertung im Bereich der Qualitätskontrolle besteht die Möglichkeit, die Prüfzeiten der einzelnen Bauteile zu minimieren und somit Kosten einzusparen, wodurch diese Methoden immer mehr an Bedeutung gewinnen und auch in einem immer größer werdenden Bereich Anwendung finden.

Bei der akustischen Messtechnik setzen wir auf das Know-How und die Erfahrung unseres Partners Akustik Engineering Luckinger.

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